Adventskalender für die Ohren:
24 Türchen in die Vergangenheit
Früher war Weihnachten anders. Ruhiger. Intensiver. 24 Episoden zum Hören bringen dieses Gefühl zurück. Welche Traditionen gab es? Was war in der Adventszeit wichtig? 24 Menschen erzählen von echten Weihnachtsmomenten…
Adventskalender für die Ohren:
24 Türchen in die Vergangenheit
Früher war Weihnachten anders. Ruhiger. Intensiver. 24 Episoden zum Hören bringen dieses Gefühl zurück. Welche Traditionen gab es? Was war in der Adventszeit wichtig? 24 Menschen erzählen von echten Weihnachtsmomenten…
Hannelore Goril, Flüchtlingstochter aus Maierhöfen
Ihre Kindheit war bescheiden – aber „viel schöner als heute“. Hannelore Goril rodelte im Rock mit dem Pappschulranzen die Berge hinunter und versteckte sich in einer Schneewehe. Weihnachten war für sie eine karge Angelegenheit. Die Kinder bekamen damals nur ein einziges Geschenk: einen rot polierten Apfel. „Wer Glück hatte, bekam eine Apfelsine – aber da gehörte man schon zu den Besseren.“

Ronny Grubart, Schausteller aus Isny im Allgäu
Der erst 38-Jährige erzählt von seinem Vater und den ersten Weihnachtsmärkten in Isny. Dieses „Türchen zur Vergangenheit“ beleuchtet die stimmungsvollen Weihnachtsmärkte der Region. Ronny Grubert erzählt, wie der Zauber entsteht, und verrät ein streng geheimes Rezept – jedenfalls fast. Eine Folge voller Leidenschaft für einen ungewöhnlichen Beruf – bei dem sich Paare finden.

Lisa Huber, Sportlerin aus Maierhöfen
Sie war flink und mutig – und meistens auf den Ski unterwegs. Weihnachten feierte sie viele Jahre im Kreise der Familie, die ihr bis heute wichtig ist. Besonders ulkig: Tochter Iris sagte bei jedem ausgepackten Kleidungsstück „des basst“ – obwohl sie es gar nicht anprobierte. In dieser Folge enttarnen Kinder den Nikolaus, fesseln sportliche Höchstleistungen und verzaubern musikalische Momente mit dem Akkordeon.

Herta Felle, Spielwarenhändlerin aus Isny im Allgäu
Als Kind durfte sie von einem kleinen Schemel aus die Geburt des Heilands verkünden. Später verkaufte sie im renommierten „Spielwaren Binder“ alles von der Sammeltasse bis zur Eisenbahn. Damals sorgte der Nikolaustag für eisige Bärte und guten Umsatz. Ihr persönliches Highlight: Kaufladen und Puppenstube – und eine Schachtel voller Kleinigkeiten.

Alexander Fürst von Quadt aus Isny im Allgäu
„Früher war Weihnachten einfacher“, sagt Alexander Quadt, der im Isnyer Schloss wohnt, in dessen Hof der Weihnachtsmarkt stattfindet. In seiner Kindheit gab es Lob und Tadel, Spitz- und Lausbuben, einen guten alten Brauch und aufregende Stunden vor dem Fest. Eine Sache ist ihm bis heute unheimlich: die Mitra und das goldene Buch im Keller…

Irene Großwendt, Tochter eines Grubenarbeiters aus Saarbrücken
Was mit Kokosnuss-Plätzchen startete, gipfelte im Duft einer gerupften Bettfedergans. Irene Großwendt erzählt von Spritzgebäck aus der Fleischmaschine und von aufrichtigem Mitgefühl unter Geschwistern. Von anstrengenden Pflichten, einer großen roten Schleife an der Tür und von einem verstopften Schlüsselloch.

Hans Wagner, Zimmermann aus Isny im Allgäu
Familie Wagner hatte eine kleine Krippe mit echten Dachschindeln. Vor Weihnachten badete er in der Blechbadewanne und durfte Schokolade im Pfännchen im großen Backofen schmelzen. Hans Wagners Vater kam aus Nürnberg und wusste, wie die Festtage schmecken müssen: nach Stollen und nach Birnenbrot. „Wir hatten nicht viel, aber wir waren zufrieden.“

Edith Raunecker, Lehrerin aus Isny im Allgäu
Sie unterrichtete 40 Jahre an der Grundschule in Isny. Dort sorgte sie für heimelige Weihnachtsstimmung mit bunten Fensterbildern. Als Kind freute sie sich, die „geheime Prinzessin“, an Glitzerglaskugeln, am Glockenklang der Kirche und an ihrer Puppe „Inge“, für die sie sich dringend Haare wünschte. Alles festgehalten per Blitzlichtbildern – mit Zündschnur und Beutel.

Dr. Johannes Düweling, Gynäkologe aus Isny im Allgäu
Der Geburtshelfer verbrachte seine Kindheit ab dem zehnten Lebensjahr im Internat. Weihnachten feierte er zu Hause in der „guten Stube“. Davor begleitete er den Nikolaus beim Umzug durch die Stadt Meppen. Der Mediziner erzählt von grausigem Klausentreiben im Allgäu und von den Kaninchen „Urbi“ und „Orbi“ unterm Weihnachtsbaum.

Sigrid Jork, Obstgroßhändlerin aus Isny im Allgäu
Früher war das Essen an Heiligabend eher einfach. Später gab es „Karpfen Blau“ – in schlesischer Lebkuchensoße. Sigrid Jork erzählt von Teigkugeln in einem Backapparat, von kaputten Puppen, von Nüssen und Südfrüchten, die sie an Lebensmittelhändler lieferte. Und von einer zu kleinen Weihnachts-Bananenkiste.

Hannelore Goril, Flüchtlingstochter aus Maierhöfen
Ihre Kindheit war bescheiden – aber „viel schöner als heute“. Hannelore Goril rodelte im Rock mit dem Pappschulranzen die Berge hinunter und versteckte sich in einer Schneewehe. Weihnachten war für sie eine karge Angelegenheit. Die Kinder bekamen damals nur ein einziges Geschenk: einen rot polierten Apfel. „Wer Glück hatte, bekam eine Apfelsine – aber da gehörte man schon zu den Besseren.“

Ronny Grubart, Schausteller aus Isny im Allgäu
Der erst 38-Jährige erzählt von seinem Vater und den ersten Weihnachtsmärkten in Isny. Dieses „Türchen zur Vergangenheit“ beleuchtet die stimmungsvollen Weihnachtsmärkte der Region. Ronny Grubert erzählt, wie der Zauber entsteht, und verrät ein streng geheimes Rezept – jedenfalls fast. Eine Folge voller Leidenschaft für einen ungewöhnlichen Beruf – bei dem sich Paare finden.

Lisa Huber, Sportlerin aus Maierhöfen
Sie war flink und mutig – und meistens auf den Ski unterwegs. Weihnachten feierte sie viele Jahre im Kreise der Familie, die ihr bis heute wichtig ist. Besonders ulkig: Tochter Iris sagte bei jedem ausgepackten Kleidungsstück „des basst“ – obwohl sie es gar nicht anprobierte. In dieser Folge enttarnen Kinder den Nikolaus, fesseln sportliche Höchstleistungen und verzaubern musikalische Momente mit dem Akkordeon.

Herta Felle, Spielwarenhändlerin aus Isny im Allgäu
Als Kind durfte sie von einem kleinen Schemel aus die Geburt des Heilands verkünden. Später verkaufte sie im renommierten „Spielwaren Binder“ alles von der Sammeltasse bis zur Eisenbahn. Damals sorgte der Nikolaustag für eisige Bärte und guten Umsatz. Ihr persönliches Highlight: Kaufladen und Puppenstube – und eine Schachtel voller Kleinigkeiten.

Alexander Fürst von Quadt aus Isny im Allgäu
„Früher war Weihnachten einfacher“, sagt Alexander Quadt, der im Isnyer Schloss wohnt, in dessen Hof der Weihnachtsmarkt stattfindet. In seiner Kindheit gab es Lob und Tadel, Spitz- und Lausbuben, einen guten alten Brauch und aufregende Stunden vor dem Fest. Eine Sache ist ihm bis heute unheimlich: die Mitra und das goldene Buch im Keller…

Irene Großwendt, Tochter eines Grubenarbeiters aus Saarbrücken
Was mit Kokosnuss-Plätzchen startete, gipfelte im Duft einer gerupften Bettfedergans. Irene Großwendt erzählt von Spritzgebäck aus der Fleischmaschine und von aufrichtigem Mitgefühl unter Geschwistern. Von anstrengenden Pflichten, einer großen roten Schleife an der Tür und von einem verstopften Schlüsselloch.

Hans Wagner, Zimmermann aus Isny im Allgäu
Familie Wagner hatte eine kleine Krippe mit echten Dachschindeln. Vor Weihnachten badete er in der Blechbadewanne und durfte Schokolade im Pfännchen im großen Backofen schmelzen. Hans Wagners Vater kam aus Nürnberg und wusste, wie die Festtage schmecken müssen: nach Stollen und nach Birnenbrot. „Wir hatten nicht viel, aber wir waren zufrieden.“

Edith Raunecker, Lehrerin aus Isny im Allgäu
Sie unterrichtete 40 Jahre an der Grundschule in Isny. Dort sorgte sie für heimelige Weihnachtsstimmung mit bunten Fensterbildern. Als Kind freute sie sich, die „geheime Prinzessin“, an Glitzerglaskugeln, am Glockenklang der Kirche und an ihrer Puppe „Inge“, für die sie sich dringend Haare wünschte. Alles festgehalten per Blitzlichtbildern – mit Zündschnur und Beutel.

Dr. Johannes Düweling, Gynäkologe aus Isny im Allgäu
Der Geburtshelfer verbrachte seine Kindheit ab dem zehnten Lebensjahr im Internat. Weihnachten feierte er zu Hause in der „guten Stube“. Davor begleitete er den Nikolaus beim Umzug durch die Stadt Meppen. Der Mediziner erzählt von grausigem Klausentreiben im Allgäu und von den Kaninchen „Urbi“ und „Orbi“ unterm Weihnachtsbaum.

Sigrid Jork, Obstgroßhändlerin aus Isny im Allgäu
Früher war das Essen an Heiligabend eher einfach. Später gab es „Karpfen Blau“ – in schlesischer Lebkuchensoße. Sigrid Jork erzählt von Teigkugeln in einem Backapparat, von kaputten Puppen, von Nüssen und Südfrüchten, die sie an Lebensmittelhändler lieferte. Und von einer zu kleinen Weihnachts-Bananenkiste.

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